1. evaspence:

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rolotomassi:
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    Vor 7 Monaten  /  104 Anmerkungen  /   / /Quelle: rolotomassi

  2. Alin Coen Band on Flickr.Über Flickr:
Praktica BX20 mit Carl Zeiss Jena Pancolar 1.8/80
Fuji Superia 1600 in Digibase Kit bei ca. 38 °C
HsD (Gewerkschaftshaus) in Erfurt am 16.04.2011
10 neue Bilder vom Konzert

    Alin Coen Band on Flickr.

    Über Flickr:
    Praktica BX20 mit Carl Zeiss Jena Pancolar 1.8/80
    Fuji Superia 1600 in Digibase Kit bei ca. 38 °C

    HsD (Gewerkschaftshaus) in Erfurt am 16.04.2011

    10 neue Bilder vom Konzert

    Vor 1 Jahr  /  10 Anmerkungen  / 

  3. Praktikantentreffen #2

    Ich komme grad vom Praktikanten- bzw. Studententreffen Nummer 2. Es war wieder sehr nett, ein paar neue “Leute” kennen gelernt, sehr leckere Mojitos getrunken und mitbekommen, das 21 sehr jung ist.

    Vor 1 Jahr  /  0 Anmerkungen  / 

  4. “Einfach drauf los”-Wochenende

    Am Wochenende war ich viel zu faul und müde irgendwas zu unternehmen und da ich am Freitag Abend mit viel Hunger einkaufen war, war mein Fach im Kühlschrank voller Zutaten, die über das Wochenende verkocht werden wollten.

    Freitagabend hab ich nach einem langen Tag und einer guten Stunde fröhlichen Einkaufens nur noch Spaghetti mit grünem Pesto hinbekommen. Was ein wunderbar schnelles und leckeres Essen, das wird es sicher noch öfters bei mir geben. Den Samstag hab ich dann auch weite Teile im Bett verbracht und konnte mich abends wieder nicht zu der “großen” Kochaktion durchringen, die ich dann fix auf Sonntag Mittag verschieb, indem ich mir ein ordentliches Bauernabendbrot gemacht habe.

    Sonntag sollte es dann soweit sein. Nach ausgedehntem Ausschlafen hab ich mich in die Küche gemacht und angefangen Salat zu Putzen, Zwiebeln, Zucchini, Möhren und Tomaten zu schneiden, Reis aus der Verpackung zu nehmen, Hähnchenbrust zu waschen, zu pfeffern und zu salzen um dann alles chaotisch in verschiedene Pfannen und Töpfe zu verteilen.

    Nach gut zwei Stunden hatte ich dann einen Salat, der eigentlich als Vorspeise gedacht war aber zum Abendbrot wurde und einen Teller voller leckerem Gemüse, einer gut durchgebratenen Hähnchenbrust und einen Beutel Reis. Nach einer guten Viertelstunde war der Teller verputzt. Übriggeblieben ist gar nicht so viel: ein Beutel Reis den ich zu viel gemacht hatte und ein kleines Stück Hähnchenbrust, das einfach nicht mehr reinpassen wollte.

    Ich werde das sicherlich noch ein paar mal üben, damit ich ein bisschen weniger Chaos und mehr Plan in mein “einfach drauf los Kochen” bekomme - nach Rezept kann ja jeder.

    Vor 2 Jahren  /  0 Anmerkungen  / 

  5. Das erste Mal die kurze Hose ausgeführt

    Lange ist der letzte Eintrag her. Zwischendurch war ich ein paar mal zu Hause und hab die Familie und Freunde in der Heimat besucht - schön wars, jedes Mal. In meinem Zimmer hier hab ich ein bisschen dekoriert. Nun hängen so gut wie alle meiner engsten Freunde an der Wand - ein paar Vergrößerungen muss ich noch machen. Ich hab die PA hier, um auch ein bisschen Krach machen zu können und ich habe Gardinen hängen.

    Das Praktikum läuft auch ganz gut, es gibt viel zu tun: Bauen, Messen und die Latex-Datei für die Bachelorarbeit steht auch schon - ich hoffe, dass ich mich was Formatierung angeht frei entfalten kann.

    Und um mal zur Überschrift zu kommen, ich habe heute das erste Mal meine kurze Hose ausgeführt - ich habe mich mit einer netten Praktikantin aus meiner Abteilung in der Stadt zum Eis essen getroffen. Wir sind ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben uns nett unterhalten.

    Jetzt werde ich es mir mit einem Feierabendbier auf dem Balkon gemütlich machen. Prost!

    Vor 2 Jahren  /  0 Anmerkungen  / 

  6. Die erste Woche (04.-10.04.2011)

    Die Woche fing damit an, dass ich am Montag Vormittag eine Besprechung am neuen Arbeitsort hatte und Nachmittag das erste Mal selber was messen musste, nach anfänglichen Schwierigkeiten hat das auch gut geklappt. Dienstag hab ich dann meine Aufgabe bekommen und auch schon angefangen zu basteln. Ich arbeite immer mit einem Kollegen aus der Fertigung zusammen. Wir hatten bis Freitag gut zu tun - leider konnten wir den ersten Versuch mit dem neuen Aufbau (es geht um die Bearbeitung eines Teils aus einem neuen Produkt - mehr darf ich nicht verraten) Freitag nicht mehr testen, denn uns fehlt ein entscheidendes Teil dafür. Ich hoffe Montag ist das da, sodass wir mit den Tests loslegen können.

    Ansonsten kann ich sagen, dass die Arbeit Spaß macht und sehr interessant ist. Auch die Kollegen am neuen Arbeitsort sind aufgeschlossen und sehr freundlich. Das einzige, was mir immer noch ein bisschen zu schaffen macht, ist das frühe Aufstehen. Ich gehe immer so kurz vor halb sieben ins Bad, um dann halb acht zu stempeln.

    Apropos Stempeln: ich hatte die ersten drei Tage noch nicht richtig verstanden, wie das mit dem “Stempeln” funktioniert. Erst am Mittwoch hab ich den richtigen Zeitnahmeapparat gefunden. Somit hatte ich 21 Minusstunden angesammelt und gleich am Mittwoch kam die Mail aus der Personalabteilung, dass ich die Arbeitszeiten von Freitag, Montag und Dienstag nachliefern soll. Minusstunden sehen immer so hässlich auf dem Zeitnahmeapparat aus und so hoffe ich, dass die Personalabteilung das wieder hingebogen hat. Ich versuche auch ein paar Plusstunden anzusammeln, dass ich diesen Freitag etwas eher loskomme Richtung Heimat.

    Gestern, also Samstag, war ich abends beim Aalener Kneipenfestival. Endlich mal wieder eine Möglichkeit ein paar Konzertfotos zu machen, dachte ich mir und wollte mir dies natürlich nicht entgehen lassen. So bin ich gegen acht wieder einmal alleine in die Stadt gelaufen, da von den zwei Mitbewohnern, die am Wochenende hier geblieben sind, einer müde war und einer einen Kumpel zum Grillen eingeladen hatte. Aber ein netter Zufall ließ mich zwei Arbeitskollegen treffen mit denen ich dann unterwegs war.

    Von den drei Bands, die ich mir aus dem Programm ausgesucht hatte, haben wir zwei gesehen. Es waren zwei “Jazzbands”. Die erste mit Sängerin und ziemlich “launchy”, weshalb wir nur bis zur ersten Pause blieben, und die zweite mit mehr Impro, was mir auch deutlich besser gefiel. Bei dieser Band verweilte ich dann auch den Rest des abends und machte fleißig Fotos. Die Location war ziemlich eng, was ich hoffentlich mit den Superweitwinkelfotos halbwegs festhalten konnte. Gegen halb zwölf verabschiedete sich der erste Kollege zum Bus und um zwölf ging der zweite. Ich machte mich halb eins auf den Heimweg.

    Meinen guten Navigationskenntnissen zum Dank, bin ich einmal, im Glauben einer Abkürung, falsch abgebogen und hab dadurch die Aalener Stadthalle und die Aalener Sternwarte gesehen, bevor ich wieder auf eine bekannte Straße kam und gegen viertel zwei zu Hause war.

    Heute hab ich nicht viel gemacht: lange geschlafen und zum Mittag um drei die restlichen Spätzle von gestern mit ein paar Eiern gebraten. Morgen nach der Arbeit werde ich ein bisschen was für die Woche einkaufen. Und Freitag bin ich dann zum ersten Mal wieder in der Heimat - ich freue mich schon, hoffentlich sind auch ein paar meiner Freunde verfügbar.

    Alles in allem war es eine gute Woche mit einem musikalischen Abschluss gestern abend. Ach und neben guter Musik gab es auch das ein oder andere hüsche Mädel zu bestaunen, mal sehen, was das Aalener Frühlingsfest bringt.

    Vor 2 Jahren  /  0 Anmerkungen  / 

  7. Kochen in Aalen (Samstag, 03.04.2011)
Der gestrige Tag war meinerseits größtenteils geprägt von Faulheit. Eigentlich gab es genug zum Aufräumen oder Wegkehren, aber ich konnte mich zu nichts überwinden. Zum Abend hin bin ich dann lange Einkaufen gegangen um mich für die Woche auszustatten. Und da ich schon den ganzen Tag für mich alleine hatte, hab ich dann auch für mich gekocht, das erste Mal in Aalen. Ausgehend von einem Gericht, was ich zu Hause schon mehrfach gemacht hatte, habe ich Sachen eingekauft. Im REWE sind mir dann noch ein paar andere Leckerbissen mit in den Wagen gerutscht, die mein Gericht und den Abend ein wenig interessanter gemacht haben, denn ich liebe es einfach drauf los zu Kochen, nach Appetit. Und so ist folgendes Gericht entstanden:

Spaghetti à l’Aalen
Zutaten:
300g Putengeschnetzeltes
250g Vollkornspaghetti
150g Feta-Käse
400g passierte Tomaten
Olivenöl
1 Teelöffel Mehl
Oliven
Pfefferonen
2 Zwiebeln
getrocknete Chilischoten
Zubereitung:
Die Zwiebeln gehackt in Öl anbraten und dann das Putengeschnetzelte hinzugeben und leicht durchbraten. Mit den passierten Tomaten und einem Mehl/Wasser Gemisch ablöschen. Chilischoten, Olivenstückchen und Pfefferonenscheiben nach belieben hinzugeben. Mit den Spaghetti und Fetastücken servieren.

Das Ergebnis hat mir sehr gut geschmeckt, ich hatte nur ein bisschen zu viel Chilischoten dran, sodass es zum Ende hin ziemlich scharf wurde.
Etwas später, ich war schon fast fertig mit Abwaschen und Saubermachen, kam einer meiner Mitbewohner in die Küche und wir haben uns noch gut zwei Stündchen sehr nett unterhalten.
Achja, was ich noch vergessen habe: zu dem Gericht passen sehr gut drei kleine Jever Flaschen.

    Kochen in Aalen (Samstag, 03.04.2011)

    Der gestrige Tag war meinerseits größtenteils geprägt von Faulheit. Eigentlich gab es genug zum Aufräumen oder Wegkehren, aber ich konnte mich zu nichts überwinden. Zum Abend hin bin ich dann lange Einkaufen gegangen um mich für die Woche auszustatten. Und da ich schon den ganzen Tag für mich alleine hatte, hab ich dann auch für mich gekocht, das erste Mal in Aalen. Ausgehend von einem Gericht, was ich zu Hause schon mehrfach gemacht hatte, habe ich Sachen eingekauft. Im REWE sind mir dann noch ein paar andere Leckerbissen mit in den Wagen gerutscht, die mein Gericht und den Abend ein wenig interessanter gemacht haben, denn ich liebe es einfach drauf los zu Kochen, nach Appetit. Und so ist folgendes Gericht entstanden:

    Spaghetti à l’Aalen

    Zutaten:

    • 300g Putengeschnetzeltes
    • 250g Vollkornspaghetti
    • 150g Feta-Käse
    • 400g passierte Tomaten
    • Olivenöl
    • 1 Teelöffel Mehl
    • Oliven
    • Pfefferonen
    • 2 Zwiebeln
    • getrocknete Chilischoten

    Zubereitung:

    Die Zwiebeln gehackt in Öl anbraten und dann das Putengeschnetzelte hinzugeben und leicht durchbraten. Mit den passierten Tomaten und einem Mehl/Wasser Gemisch ablöschen. Chilischoten, Olivenstückchen und Pfefferonenscheiben nach belieben hinzugeben. Mit den Spaghetti und Fetastücken servieren.

    Das Ergebnis hat mir sehr gut geschmeckt, ich hatte nur ein bisschen zu viel Chilischoten dran, sodass es zum Ende hin ziemlich scharf wurde.

    Etwas später, ich war schon fast fertig mit Abwaschen und Saubermachen, kam einer meiner Mitbewohner in die Küche und wir haben uns noch gut zwei Stündchen sehr nett unterhalten.

    Achja, was ich noch vergessen habe: zu dem Gericht passen sehr gut drei kleine Jever Flaschen.

    Vor 2 Jahren  /  0 Anmerkungen  / 

  8. Kino am Kocher

    Gestern Abend wollte ich, wie jedes Wochenende, auch in Aalen etwas unternehmen. Da die meisten meiner Mitbewohner zum Wochenende heimgefahren waren, war ich alleine. Und somit habe ich das “Hirschlachufer” Aalens aufgesucht - das “Kino am Kocher”. Ich hatte mir nachmittags eine Karte reserviert und war pünktlich kurz nach zehn zur Stelle um sie abzuholen. Auf den Hinweis, dass der Film erst in einer halben Stunde beginnt, bin ich trotzdem schon mal in den “Saal” gegangen. Und wen habe ich zu meiner Überraschung hinten in der Vorführerkabine gesehen - einen Kollegen von mir (im letzten Blogeintrag Mitarbeiter* genannt). Dieser kam auch zugleich in den Kinosaal um mich zu begrüßen und mir den besten Platz zu empfehlen. Natürlich hat er mich auch in die Vorführerkabine mitgenommen und mir den großen Projektor gezeigt - mein Analogherz schlug höher, als ich die ganze “alte” Technik gesehen habe. Wir haben uns vor dem Film, in der obligatorischen Pause zum Filmrollenwechsel und nach dem Film noch gut unterhalten - ich habe viel von meinem Analogfimmel erzählt.

    Das war sicher nicht mein letzter Besuch im Kino am Kocher, denn ich hab mir mit ihm ausgemacht, dass ich das nächste mal ein paar Bilder vom Projektor und der Vorführerkabine machen darf und außerdem gibt es Dalwhinnie an der Kinobar.

    Vor 2 Jahren  /  1 Anmerkung  / 

  9. “Die Ankunft und der erste Arbeitstag” oder “Der Launch”

    Die Ankunft (Mittwoch, 30.03.2011)

    Nachdem ich am Morgen mein Auto fertig gepackt und noch einen kleinen Auftanker an der BFT gemacht hatte, gings auch schon los. Die Fahrt war nicht wirklich aufregend, nach knapp drei Stunden bin ich in der Mozartstraße 31 in Aalen angekommen. Als ich ausstieg, hörte ich schon House-Musik aus einem der Häuser schallen und damit hatte sich auch meine Angst vor spießigen Mitbewohnern erledigt, denn es kam aus meiner neuen WG. Die ersten Sachen aus dem Auto geschnappt war die “Musik” im Flur kaum noch zu überhören oder besser, man konnte nichts anderes mehr hören. Da hab ich schnell “Hallo!” gesagt und gesehen, dass zum Mittag auf dem Balkon gegrillt wurde - ein weiterer Pluspunkt.

    Nachdem ich alles hochgeschleppt hatte, hab ich erstmal eine Grundreinigung meines Zimmers durchgeführt. Dann alles aufgebaut und das erste Mal kurz Heimweh bekommen, aber das legte sich bald wieder, denn es musste ja noch eingekauft werden. Ich bin zum nächsten REWE gefahren und habe die Grundausstattung einkauft: ein Kasten Selter (5 Medium[es gab nur noch 5 Medium von der billigsten Sorte] und 7 Classic), 500g geschnittenes Kürbiskernbrot, Leerdammer Caractère, Ja Schwarzwälder Schinken, ein Stück Kerrygold, Powerstrips (um Fotos wand-und fotoschonend aufzuhängen), Ja Taschentücher, eine Kehrgarnitur (es gibt keine WG-Kehrschaufel) und Ja Recycling Toilettenpapier. Kochen wollte ich aufs Wochenende verschieben, sobald ich die Aufregung auf den ersten Arbeitstag überstanden hatte. So habe ich also am Abend meine Käse-und Schinkenkürbiskernbrote gegessen und nebenbei die Tagesschau im Internet geguckt. Nach ein paar weiteren Internetstunden bin ich ziemlich müde in meine Billigbettkombination - wieder erwarten habe ich super geschlafen - gefallen. Am nächsten Morgen wurde ich kurz von meinen sich fertig machenden Mitbewohnern geweckt, aber das hat mich am Ausschlafen nicht gehindert.

    Meine Tagesaufgabe nach dem Käse-und Schinkenkürbiskernbrotfrühstück hieß: Anmelden in Aalen. Ich bin ins Rathausparkhaus gefahren und hatte Glück, denn die ganze Geschichte ging so fix von statten, dass ich nicht einmal Parkgebühren zahlen musste. Danach wollte ich den Weg für Freitag Früh abfahren, denn ich hatte ja eh nichts anderes zu tun und wollte mich nebenbei ein bisschen umgucken. Da aber gerade in diesem Moment mein Navi meinte nicht mehr funktionieren zu müssen, habe ich unfreiwillig viel mehr von Aalen und Umgebung gesehen, als ich wollte. Nach meiner kleinen Weltreise habe ich nocheinmal den REWE aufgesucht, denn leider fehlten immer noch ein paar Kleinigkeiten in meiner Grundausstattung, diesmal: REWE Ohrenstäbchen, Ja Alufolie und nochmal 500g geschnittenes Kürbiskernbrot, denn das erste neigte sich rapide zum Ende (eigentlich zur Mitte, denn ich hatte beim Ende begonnen zu Essen). Danach gabs wieder Tagesschau zum Abendkürbiskernbrot und nach ein bisschen “Internet”-sehen und drei Big Bang Theory Folgen (natürlich auf Englisch) später, schlummerte ich ein.

    Der erste Arbeitstag (Freitag, 01.04.2011)

    Um auch ja nicht zu spät zum ersten Arbeitstag zu kommen weckte mich mein Handy viertel sieben - halb bin ich aufgestanden, um zu sehen, dass das Bad auf meiner Etage scheinbar bestetzt war (Licht durch Lüftungsschlitze in der Tür). Also setze ich mich hin und warte. Zwanzig Minuten später kommt mein Mitbewohner, der auch bei Zeiss ein Praktikum macht, hoch und meint zu mir, dass er unten geduscht hat - und ich geh in das leere beleuchtete Bad.

    Pünktlich viertel neun steh ich am Empfang in der Hauptstelle von Zeiss in der Stadtmitte von Oberkochen. Die Empfangsdame weißt mich zu einer Sitzecke, wo schon drei Mädels und ein Kerl sitzen - auch neue Praktikanten bzw. Bachelorarbeitschreiberlinge. Ein paar Minuten später werden wir abgeholt und in einen Besprechungsraum in der Personalabteilung geleitet - ich versuche mir den Weg zurück zum Empfang einzuprägen. Im Besprechungsraum bekommen wir allerhand wichtige Informationen zum Praktikum und unseren Werksausweis (der in der Kantine einziges Zahlungsmittel ist) und es werden unsere Personalakten durchgegangen - mir fehlt noch der Sozialversicherungsausweis (welcher heute mit der Post nach Dornheim gekommen ist). Nach der Besprechung versuche ich mit einem der Mädels wieder zurück zum Empfang zu finden, jedoch erweisen wir uns beide nicht als große Navigationstalente und verlaufen uns natürlich promt. Dafür hab ich auf dem kleinen Umweg wenigstens erfahren, dass sie mit ihrem Freund zusammen wohnt - immerhin.

    Kaum am Empfang angekommen holt mich mein Betreuer auch schon ab und führt mich durch die Labore und Büros des SMT im Hauptwerk - ich lerne einige Maschinen und Mitarbeiter kennen.

    Mit dem Werksbus geht es zum neuen SMT Werk. Auch dort führt mich mein Betreuer rum und zeigt mir Maschinen, Messgeräte, die Werksausweisaufladestation (an der ich auch gleich etwas Geld auflade) und stellt mich bei Mitarbeitern meiner Abteilung vor um mich dann an einen jüngeren Mitarbeiter zu übergeben - denn er hatte noch einen Termin.

    Mein neuer “Betreuer” erklärt mir als erstes noch einmal genauer worum es in meinem Praktikum eigentlich gehen soll - überraschenderweise verstehe ich das meiste ganz gut. Auch er führt mich nochmal rum. Danach wars höchste Zeit die Kantine aufzusuchen. In einem kleinen Trupp von vier Mann gehen wir zur Kantine - auf dem Weg unterhalte ich mich mit einem anderen Mitarbeiter*. Er empfiehlt mir die Kartoffelsuppe mit bestimmten Würstchen, dessen Name ich nicht kannte, die aber schmeckten. Zusätzlich gönnte ich mir eine bräunlich aussehnde Nachspeise, die sich als Eis erwies und ein Glas echte Cola - zur Kartoffelsuppe gehörte außerdem ein Brötchen. Wir aßen ca. eine halbe Stunde. Auf dem Weg zurück zu unserer Abteilung kamen wir am Werkskicker vorbei, an dem wir unsere restliche Viertelstunde Mittagspause verbrachten.

    Nach dem Mittag wurde ich dem Mitarbeiter* übergeben. Auch er führte mich wieder rum aber er hatte auch noch ein paar Proben dabei, die vermessen werden mussten. So lernte ich zwei Messgeräte kennen und wurde kurz mit der Bedienung vertraut gemacht.

    Mein erster Arbeitstag endete mit einer Partie Werkskicker und einem mehr oder weniger hektischen Laufen zum Werksbus, mit dem ich wieder zum Hauptwerk und damit zu meinem Auto fuhr. Insgesamt kann ich sagen, dass mein erster Arbeitstag sehr gut gelaufen ist: die Leute sind alle sehr nett, mein Thema ist interessant und wir haben einen Kicker.

    Vor 2 Jahren  /  0 Anmerkungen  / 

  10. Es ist kalt draußen.

    Es ist kalt draußen.

    Vor 2 Jahren  /  0 Anmerkungen  /